Pizzeria-Speisekarte: Größen, Teig und was eine Pizza kostet
Pizza ist die Bestellung, die man am leichtesten falsch vergleicht. Eine 26er für 8 € und eine 32er für 11 € wirken ähnlich, sind es aber nicht. Hier liest du, wie man Größe, Teig und Belag auf einer Pizzeria-Karte liest, mit den Preisen aus dem erfundenen Katalog von SemFood als Orientierung.
Größen: Der Name wechselt, der Durchmesser zählt
Jede Pizzeria benennt ihre Größen auf ihre Weise, und eine „normale“ hier ist eine „große“ dort. Eine verbreitete Orientierung beim deutschen Lieferdienst: etwa 26 cm für die kleine, 30 bis 32 cm für die große, und dazu die rechteckige Familien- oder Partypizza vom Blech. Wenn die Karte Durchmesser oder Maße angibt, verlass dich darauf, nicht auf den Namen.
Das Detail, das fast alle vergessen: Die Fläche einer Pizza wächst mit dem Quadrat des Radius. Eine 32er hat rund 800 cm², gut anderthalbmal so viel wie eine 26er mit etwa 530 cm². Eine Familienpizza von 40 mal 60 cm kommt auf 2.400 cm², das ist mehr als das Vierfache der kleinen. Deshalb ist die große Pizza pro Stück fast immer günstiger, auch wenn sie insgesamt mehr kostet.
Praktisch heißt das: Um zwei Pizzen zu vergleichen, teil den Preis durch die Fläche. Oder, einfacher, merk dir, dass jeder Zentimeter mehr Durchmesser viel mehr bringt, als es aussieht.
Teig, halb-halb und die Extras auf der Karte
Der Teigstil verändert alles. Die Pizza vom Italiener um die Ecke, reichlich belegt, bringt mehr Masse; die Neapolitanische mit luftigem Rand und dünner Mitte ist leicht und für eine Person gedacht; die Blechpizza wird oft stückweise verkauft; die Pinsa ist oval und besonders knusprig; und der Flammkuchen ist noch einmal etwas ganz anderes. Ihre Preise zu vergleichen, heißt, verschiedene Dinge zu vergleichen.
Bei der Pizza halb-halb berechnen viele Pizzerien den Preis der teureren Hälfte. Manche nehmen den Durchschnitt; das steht meist auf der Karte. Extra-Beläge werden in der Regel einzeln berechnet und summieren sich schnell: Drei Extras können eine einfache Margherita fast so teuer machen wie eine Spezialpizza.
Und dann die Beilagen, die zum deutschen Pizzaabend gehören: Pizzabrötchen mit Kräuterbutter, ein Salat, die Literflasche Cola. Sie sind oft günstig im Einzelnen, aber zusammen können sie den Preis einer zweiten Pizza erreichen.
Drei erfundene Pizzerien, drei Preise
Um zu sehen, wie Stil und Preis zusammengehen, schauen wir uns drei Pizzerien aus dem Katalog von SemFood an. Es sind erfundene Läden mit Speisekarten, die echt wirken sollen, und die Preise sind die, die die Übersicht in Euro zeigt.
Die Pizzeria Da Salvatore ist die Pizzeria um die Ecke, seit 1994 in Familienhand, 30 cm und reichlich belegt. Die Margherita kostet 7 €, die Salami 8 € und die Speciale 9 €. Die Pizzabrötchen gibt es für 4,50 €, die Literflasche Cola für 3 €, die Liefergebühr liegt bei 2 €.
Der Forno Vesuvio backt neapolitanische Pizza im 485-Grad-Holzofen, mit 72 Stunden Teigführung. Die Margherita DOP kostet 17 €, die Bufalina 20 € und die Funghi e Tartufo 22,50 €, bei 3,50 € Liefergebühr.
Die Bottega Fiamma macht Pizza als Gastronomie, mit Mehl von kleinen Mühlen und einem Chef aus der Sterneküche. Die Margherita Riserva kostet 30 €, die Tartufo Bianco mit weißem Trüffel 59,50 €, bei 5 € Liefergebühr.
Und was kostet eine Pizza im Schnitt?
Eine verlässliche bundesweite Zahl zum Durchschnittspreis einer gelieferten Pizza haben wir nicht gefunden, und wir erfinden keine. Der Preis hängt so stark von Stil, Größe und Stadt ab, dass ein Durchschnitt wenig über die Pizza aussagen würde, die du heute Abend bestellst.
Was wir genau zeigen können, ist der Katalog von SemFood, der realistische Preise abbilden soll. In seinen Pizzerien reicht eine Pizza von etwa 6,50 € für eine einfache Margherita bis knapp 60 € für eine Trüffelpizza in einer Gourmet-Adresse, und die Hälfte der Pizzen kostet weniger als etwa 15 €. Die Kategorie Pizza versammelt sie alle, Laden für Laden.
Eine praktische Rechnung: Bei Da Salvatore ergeben eine Salami, die Literflasche Cola und die Liefergebühr 13 €. Zu zweit sind das 6,50 € pro Person; mit Pizzabrötchen dazu immer noch unter 9 € pro Kopf. Deshalb ist Pizza oft die günstigste Bestellung für eine Gruppe.
Such dir deine aus, ohne zu zahlen
Bei SemFood kannst du die Speisekarte jeder Pizzeria im Katalog durchgehen, die Bestellung zusammenstellen und den Fahrer auf der Karte bis zu deiner Tür verfolgen. Alles ist simuliert: Nichts wird berechnet und nichts geliefert, und die App sagt das vor jeder Bestellung. Die genannten Pizzerien sind erfunden.
Was die Pizza am Freitag in deinem Monat wirklich ausmacht, zeigt das Sparometer. Danach stöber durch die Restaurants oder schau, was die Pläne dem Ritual hinzufügen.
Wie groß ist eine große Pizza?
Das ist von Pizzeria zu Pizzeria verschieden. Beim Lieferdienst sind etwa 26 cm für die kleine und 30 bis 32 cm für die große üblich, dazu die rechteckige Familienpizza. Verlass dich auf die Angabe auf der Karte, nicht auf den Namen.
Ist eine größere Pizza günstiger?
Pro Stück fast immer. Die Fläche wächst mit dem Quadrat des Radius: Eine 32er hat gut anderthalbmal so viel Fläche wie eine 26er.
Wie wird eine Pizza halb-halb berechnet?
Oft zum Preis der teureren Hälfte. Manche Pizzerien nehmen den Durchschnitt; die Karte sagt meistens, welche Regel gilt.
Was kostet eine Pizza im Katalog von SemFood?
Von etwa 6,50 € bis knapp 60 €, und die Hälfte der Pizzen kostet weniger als etwa 15 €. Die Pizzerien sind erfunden, und nichts wird berechnet oder geliefert.